Erholsamer Schlaf als Neujahrsvorsatz

Jedes Jahr aufs Neue nehmen wir uns vor, im kommenden Jahr etwas an unserer Situation zu verbessern. Kein Wunder: Gerade die letzten Tage des Jahres sind für uns besonders intensiv. Wir sind von den vielen Weihnachtseinkäufen gestresst, essen durchaus ausgiebig, sehen seit langem Mal wieder die ganze Verwandtschaft und erfahren, was sich alles bei ihnen getan hat. Da drängt es sich förmlich schon auf, etwas an seinem Leben ändern zu wollen.

Dabei haben sehr viele Vorsätze mit der eigenen Gesundheit zu tun.
Immer wieder stehen mehr Sport, Abnehmen, gesünder ernähren oder mit dem Rauchen aufhören ganz oben auf der Liste. Neuerdings wird sich sogar vorgenommen, weniger Zeit in sozialen Medien zu verbringen. 
Hier mal eine Übersicht der beliebtesten, guten Vorsätze für 2020 in Deutschland.

Auch der Schlaf gehört zu einer der wichtigsten Säulen Deiner Gesundheit. Es ist nachgewiesen, dass zwischen zu viel Stress und einem ungesunden Schlaf eine Verbindung besteht.

Warum sich also nicht vornehmen, besser zu schlafen?

Woher kommt der Brauch der “guten Vorsätze” zu Neujahr eigentlich?

Der Drang der Menschen, ihre alten Verfehlungen hinter sich zu lassen und Besserung zu loben, findet sich sehr früh in der westlichen Religion wieder. Schon die Juden führten einen Tag ein, an dem alle Menschen ihre Sünden abstreifen konnten. Auch die Christen führten die Taufe und das Beichten ein, um den Menschen ihre Sünden zu erlassen. Die Beichte geschah traditionell zu Ostern, dem kirchlichen Jahresanfang. Das Feiern zu Jahresanfang ist hingegen eine römische Tradition. Ihr Jahresanfang fiel auf den 01. Januar. Da es sich um einen heidnischen Brauch handelte, wurde dieser von der Kirche verboten. Die Menschen hielten sich jedoch nicht daran und feierten weiterhin zum Jahresanfang.

Doch Martin Luther veränderte um 1500 das Beichten. Den Menschen wurden nun nicht mehr von einem Priester ihre Sünden vergeben, sondern von Gott allein. Dies führte dazu, dass die Menschen ihre Taten vor ihrem eigenen Gewissen verantworten mussten.

Der erste dokumentierte Gute Vorsatz zu Neujahr findet sich im Jahre 1650. Durch eine Reihe von Erdbeben in Zürich hielten die Stadtväter die Bewohner dazu an zu Jahresanfang zu beten und Buße zu tun, anstatt ausgelassen zu feiern – und zwar am besten das ganze neue Jahr über. Doch die Feierlaune der Menschen nahm auch in den Folgejahren nicht ab. Als Gegenbewegung zu den Feierlichkeiten entwickelte Mitte des 19. Jahrhunderts eine Gruppe besonders strenger Protestanten Neujahrsschwüre.

Zwar haben Neujahrsvorsätze heutzutage keinen religiösen Bezug mehr, doch all diese Ereignisse begründen den Ursprung dieses beliebten Brauches.

Welche Vorteile bringt Dir ein erholsamer Schlaf?

Schlaf ist ein Grundbedürfnis des Menschen und das auch nicht ohne Grund. Während Du schläfst, passieren sehr viele Dinge in Deinem Körper und Geist, die alle dazu dienen, Deinen Körper zu reparieren und auf den kommen Tag vorzubereiten. Dein Schlaf hilft Dir u.A. bei folgenden Dingen:

– Stressreduzierung
– Konzentrationssteigerung
– Stärkung des Abwehrsystems
– Gedächtnissteigerung
– Positive Stimmung
– Vermeidung von Übergewicht
– Schönere Haut
– Schweren Krankheiten vorbeugen

Wie Du siehst, ist Schlaf aus den verschiedensten Gründen unerlässlich für Dich. Diverse Studien belegen die Wichtigkeit des Schlafs bereits. Gemessen werden die Vorteile des Schlafs, indem man beobachtet, was passiert, sofern dieser verringert wird oder ausbleibt. So konnten mehrere Langzeitstudien nachweisen, dass zu wenig Schlaf auf lange Sicht zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt (Studie 1 | Studie 2). Stimmungsschwankungen und Stress gehen ebenso mit Schlafmangel einher.

Wir haben hier bereits ausführlich über die Folgen von Schlafmangel berichtet.

Wie kommst Du zu erholsamerem Schlaf?

Das Zauberwort für einen gesunden Schlaf heißt “Schlafhygiene”. Damit sind alle Bedingungen gemeint, die erfüllt sein sollten, damit Du entspannt und ausreichend schlafen kannst.

Dein Körper verfolgt seinen eigenen Biorhythmus, den sogenannten Nucleus suprachiasmaticus. Diese innere Uhr unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und ist stark vom Tageslicht abhängig. Bei Tageslicht wird Serotonin gebildet und bei Dunkelheit das Hormon Melatonin. Serotonin wird im Gehirn synthetisiert und entspannt Dich, wirkt antidepressiv, hemmt Deine Schmerzen und fördert Dein Wohlbefinden. Es ist auch als das Glückshormon bekannt. Bei Dunkelheit entsteht Melatonin. Es ist ausschlaggebend für Deinen Schlaf. Es senkt die Körpertemperatur, regt das Immunsystem an und ist wichtig, wenn es um Dein Gedächtnis und das Lernen geht.

Wenn man Dich ausschließlich auf Deine innere Uhr verlässt, wirst Du immer zur richtigen Zeit einschlafen und ganz von alleine erholt aufwachen und ausreichend geschlafen haben.

Die meisten von uns werden durch ihre Arbeitszeiten nicht immer die Wahl haben, wann sie schlafen gehen oder aufstehen. Neben der Unterstützung unseres Biorhythmus gibt es aber noch etliche weitere Maßnahmen, die Schlafhygiene zu verbessern.

Vielleicht gehörst Du auch zu den vielen Menschen, die ständig unter ihrer Bettwäsche schwitzen und deren Matratze zu hart ist? Oder Dein Kissen lässt Dich jeden Morgen mit Nackenschmerzen aufwachen? ”Wie man sich bettet, so schläft man” heißt ein bekanntes Sprichwort. Und hier steckt sehr viel Wahrheit drin. Dies liegt vor allem darin, dass es die perfekte Matratze und den perfekten Bettbezug nicht geben kann. Auch hier liegt es wieder an den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen. Von daher ist es wichtig, das neue Bettsystem erst einmal zu testen.

Was das Kopfkissen angeht, so raten wir von Standardkopfkissen ab. Sie sind mit ihren 80×80 cm zu groß. Hier liegt auch ein Teil der Schulter mit auf dem Kissen und das verursacht ein Abknicken der Wirbelsäule. Ein Kissen, das den Nacken stützt, sorgt für den richtigen Halt des Kopfes. Das mySheepi Kissen ist mit seinem Mehrkammern-System darauf ausgelegt Deine Halswirbelsäule zu unterstützen. Dabei ist es nicht so starr wie andere Nackenstützkissen, sondern lässt sich individuell anpassen. Auch unterschiedliche Schlafpositionen werden durch das Kissen berücksichtigt. Da auch ein neues Kissen erst einmal ausprobiert werden sollte, bieten wir jedem an, sein mySheepi Kissen 14 Tage lang probe zu schlafen.

Ruhe ist ein wichtiger Aspekt für Deinen Schlaf. Wenn Du gestresst oder aufgeregt zu Bett gehst, nimmst Du Deine Stimmung mit in den Schlaf und das wirkt sich auf seine Qualität aus. Auch wird es Dir schwerfallen so überhaupt einzuschlafen. Daher solltest Du vor dem Schlafen gehen ein paar einfache Regeln befolgen:

 

Iss nicht zu kurz vor dem Zubettgehen. Vor allem keine üppigen Mahlzeiten. Dein Körper ist dann Nachts verstärkt mit der Verdauung beschäftigt und kann weniger Ressourcen nutzen, um Dein Immunsystem zu unterstützen. Natürlich sind auch koffeinhaltige Getränke, die Deinen Biorhythmus durcheinander bringen ganztägig nicht zu empfehlen.

 

Sorge für eine angenehme Atmosphäre im Schlafzimmer. Eine unordentliche und voll geräumte Umgebung stresst Dich innerlich. Achte darauf, dass frische Luft ins Zimmer kommt und die Zimmertemperatur nicht zu hoch ist. Optimal sind zwischen 16-18 Grad Celsius. Damit unterstützt Du Deinen Körper für den anstehenden Schlaf herunterzukühlen. Licht jeglicher Art ist nicht förderlich für Dein Müdigkeitsempfinden und hält Dich wach. Wie oben bereits erklärt, wird das Schlafhormon Melatonin bei Dunkelheit gebildet.

 

Vermeide blaues Licht am Abend. Blaues Licht wirkt auf Deinen Körper wie Tageslicht. Speziell PCs, das Smartphone oder der Fernseher sind damit gemeint. Abgesehen vom Licht sorgen sie auch dafür, dass vor dem Schlafen sehr viele neue Eindrücke auf Dich einprasseln. Diese beschäftigen Deinen Geist auch noch beim Einschlafen und Du nimmst sie mit in Deinen Schlaf. Diese Geräte haben nichts im Schlafzimmer verloren. Greife stattdessen lieber zu einem Buch. Aber ließ es in einem Sessel. Dein Bett sollte ausschließlich zum Schlafen dienen.

 

Generell kann Dir eine Abendroutine dabei helfen herunterzufahren. Neben dem Lesen eines Buches kannst Du auch meditieren, ein Bad nehmen, Yoga machen oder ein Tagebuch oder Journal ausfüllen. Durch die Routine lernt Dein Körper, dass es bald Zeit zum Schlafengehen ist und es wird Dir mit der Zeit immer leichter fallen einzuschlafen. Aber Vorsicht beim Sport. Zu viel Anstrengung am Abend hat einen gegenteiligen Effekt.

 

Dranbleiben ist einfach

Du siehst, es sind die Kleinigkeiten, die Dich dabei unterstützen können erholsamer zu schlafen und dadurch entspannter in den Tag zu starten. Wenn Du nur ein paar dieser Dinge umsetzt, wirst Du schnell merken, wie sich Dein Schlafempfinden verändern wird. Und das Schöne daran: Es ist ganz einfach diese Dinge beizubehalten – einmal umgesetzt wirst Du nicht nach ein paar Wochen bereits aufgeben.

Schlaf gut!

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